Gesund beginnt im Mund


Milchzähne vor Karies schützen
Gesund beginnt im Mund

Viele Kinder leiden unter Karies, oft schon an den Milchzähnen. Schlimmstenfalls drohen   lebenslange Folgeschäden am Gebiss. Die Kinderzahnärztin Yvonne Knyhala fasst die wichtigsten Pflegeregeln zusammen, um Karies vorzubeugen.

Vorsicht besser als Nachsicht

Viele Eltern vernachlässigen die Pflege der Milchzähne ihres Nachwuchses in dem Glauben, dass die Milchzähne früher oder später ohnehin ausfallen. Doch Schäden an den Milchzähnen können sich auf die spätere Zahngesundheit auswirken, weiß Dr. med. dent. Yvonne Knyhala, Zahnärztin mit Tätigkeitsschwerpunkt Kinderzahnheilkunde in der Zahnarztpraxis Oppspring in Mülheim an der Ruhr.

Mangelt es dem Mundraum des Kindes bereits im Säuglingsalter an Pflege, entsteht in vielen Fällen die sogenannte Nuckelkaries. Gerade bei Kleinkindern, die permanent am Fläschchen mit gesüßtem Tee nuckeln, ist eine entsprechende Hygiene obligatorisch. „Es empfiehlt sich, bereits beim Durchdringen der Milchzähne großen Wert auf die Mundhygiene zu legen“, weiß Dr. Knyhala. „Sobald sich die ersten Zähnchen zeigen, sollten Eltern deshalb zur Bürste greifen. Sonst treten Defekte auf, die oftmals auch den nachwachsenden Zähnen schaden.“

Mit gutem Vorbild voran

Sobald die Kleinen alt genug sind, sich selbst die Zähne zu putzen, greift die Vorbildfunktion der Eltern. Im Schnitt putzen Erwachsene knapp 69 Sekunden statt der empfohlenen 3 Minuten. Da Kinder Verhaltensweisen nachahmen, gilt es beim Thema Zahnpflege keine Kompromisse einzugehen: In puncto Putzdauer hilft es schon, eine Sanduhr im Badezimmer zu platzieren, an die sich nicht nur der Nachwuchs halten sollte.

Des Weiteren benötigen die Kleinen Hilfestellung bei der Technik. „Kinder brauchen in der Regel bis mindestens zum sechsten Lebensjahr Unterstützung beim Zähneputzen“, erklärt Dr. Knyhala. „In dieser Zeit sollte ein Elternteil grundsätzlich nachputzen.“ Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt gehören zur Pflicht, sobald die Milchzähne durchgebrochen sind. Neben der Untersuchung gibt er wertvolle Hilfestellungen zum richtigen Putzverhalten.

News

Semaglutid jetzt als Tablette
Semaglutid jetzt als Tablette

Alternative bei Spritzenangst

Semaglutid zum Abnehmen gibt es jetzt auch als Tablette – eine Alternative für alle, die wegen der Spritze zögern. Wie die Pille wirkt, wer sie nehmen darf und worauf es bei der Einnahme ankommt.   mehr

Schwangerschaft verändert die Augen
Schwangerschaft verändert die Augen

Trockene Augen, Kurzsichtigkeit

Unscharfes Sehen, trockene Augen oder plötzlich schlecht sitzende Kontaktlinsen: Eine Schwangerschaft kann auch die Augen verändern. Bestimmte Sehstörungen sollten werdende Mütter jernst nehmen und ärztlich abklären lassen.   mehr

Vitamin D senkt Krebssterberate
Vitamin D senkt Krebssterberate

Nicht nur Knochenschutz

Vitamin D schützt nicht nur vor Osteoporose. Es verhindert auch Krebstodesfälle. Wieviele das bei einer Anreicherung von Lebensmitteln mit Vitamin D wären, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum vorgerechnet.   mehr

Befreiung von der Rezeptgebühr
Ein Medikament wird in der Apotheke eingescannt. In der Regel muss eine Rezeptgebühr bezahlt werden.

Bei Krankenkassen beantragen

Für Patient*innen mit häufigen Verschreibungen bedeuten die jährlichen Rezeptgebühren eine erhebliche finanzielle Belastung. Abhilfe verspricht eine Zuzahlungsbefreiung von der Krankenkasse. Doch welche Voraussetzungen sind für eine Befreiung notwendig?   mehr

Statine zur Vorbeugung
Statine zur Vorbeugung

Im Alter keine Vorteile

Statine senken den Cholesterinspiegel und beugen so Herzinfarkten und Schlaganfällen vor. Viele Menschen nehmen sie über Jahre ein. Doch macht die Einnahme auch im höheren Alter immer Sinn?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Albertus Magnus Apotheke
Inhaberin Marzena Osiecka-Ruyange
Telefon 0221/31 62 97
Fax 0221/3 10 37 90
E-Mail info@albertusmagnusapo.de