E-Zigarette statt Glimmstängel?


Dampfen nicht unbedenklich
E-Zigarette statt Glimmstängel?

E-Zigaretten erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Zwar hat das „Dampfen“ gesundheitliche Vorteile gegenüber dem konventionellen Tabakrauchen – um eine sichere Alternative handelt es sich dennoch nicht.

Während immer weniger Jugendliche hierzulande Zigaretten rauchen, zeigt sich ein entgegengesetzter Trend beim Dampfen von E-Zigaretten. Wer zum sogenannten Vapor (to vape = dampfen) statt zum Glimmstängel greift, tut seinem Körper aber nicht zwangsläufig etwas Gutes, betont die Deutsche Lungenstiftung. So hätten bisherige Studien eine Reihe von Nebenwirkungen ergeben, die denen des Zigarettenrauchens nicht unähnlich seien – unter anderem eine erhöhte Herzfrequenz, Änderungen der Genexpression und das Entstehen einer chronischen Bronchitis.

Auch E-Zigaretten enthalten Nikotin und Giftstoffe

Zwar entstehen beim Verdampfen von Flüssigkeiten weniger Schadstoffe als bei der Verbrennung von Tabak. Dennoch kann der inhalierte Dampf giftige und Krebs erzeugende Substanzen aufweisen. Zudem enthalten auch E-Zigaretten häufig das abhängig machende Nikotin. Ein weiteres Problem sieht der Lungenfacharzt Dr. Stefan Andreas darin, dass E-Zigaretten-Konsumenten das Rauchen zumeist nicht aufgeben, sondern lediglich reduzieren: „Nur durch weniger Rauchen wird sich allerdings kaum einer der postulierten gesundheitlichen Vorteile einstellen.“

Tabakentwöhnungsprogramm sinnvoller als Umstieg auf E-Zigaretten

Ein endgültiger Rauchverzicht lasse sich besser im Rahmen eines Tabakentwöhnungsprogramms erreichen als durch den Umstieg auf E-Zigaretten, betont Andreas. Dabei werde die Entwöhnung psychosozial und medikamentös unterstützt. Der Mediziner sieht das Dampfen allerdings als Schritt in die richtige Richtung: „Der Griff zur E-Zigarette scheint bei langjährigen Rauchern durchaus eine Motivation zur Tabakentwöhnung zu signalisieren, auf die der behandelnde Arzt mit einer Empfehlung zur Teilnahme an einem Tabakentwöhnungsprogramm reagieren sollte, weil dies die nachweislich effektivste, sinnvollste und bewährteste Methode darstellt.“
Hinweise zur Tabakentwöhnung finden Sie bei Lungenärzte im Netz.

Quelle: Lungenärzte im Netz

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Albertus Magnus Apotheke
Inhaberin Marzena Osiecka-Ruyange
Telefon 0221/31 62 97
Fax 0221/3 10 37 90
E-Mail info@albertusmagnusapo.de